”Youngsters over 60 who are doing the worlds Work”
Die New York Times hat ihr Archiv geöffnet und offenbart wunderbare Schätze aus der Zeit von 1851 bis 1922. So auch einen Leitartikel, der sich mit der Rückkehr der alten Männer ins öffentliche Leben befasst. Der Artikel wurde am Oktober 29, 1911 unter dem Titel “Youngsters over 60 who are doing the world`s Work´- We Have Talked Too Much About the Young Man; the Old Man Is ‘Coming Back’ and Demonstrating That Nobody Is Old Till He Feels That Way.” veröffentlicht – leider ohne namentliche Nennung des Autors.
“Times have changed again”
Das Thema kommt uns heute bekannt vor: “Unless a man was young, he was not going to count any more, but times have changed again. Nowadays a man is young, they say, at 60.” Der neue Lord Mayor of London, so der Autor, sei mit seinen 81 Jahren ein überzeugendes Beispiel dafür, was ein Mann in hohem Alter leisten könne. Dass die Alten nicht nur die Politik zurückerobern, wie der “gewählte Retter des Konservatismus”, der ehrwürdige Lord Halsbury im reifen Alter von 89 Jahren, sondern auch kulturell noch Großartiges zu leisten im Stande seien, zeige das Beispiel des Romanciers Thomas Hardy, der – in diesem Fall eher ein Jungspunt unter den Großen seiner Zeit – mit 72 Jahren erst zu seiner wirklichen Größe gefunden habe.
Die Macht der Vorurteile
Während die Jungen mit Telephon und Auto die Vorzüge der Moderne genössen, so das Selbstbild der jungen Generation, hingen die Alten an ihren altmodischen Pferdekutschen und vergeudeten ihre Zeit mit Briefeschreiben. Aber die derart als “old Fogies” Beschimpften hätten, so der Autor, längst aufgeholt und es sei bei weitem keine Seltenheit mehr, dass ein Grauhaariger wegen Geschwindigkeitsüberschreitung mit dem Gesetz in
Konflikt käme…
Den vollständigen Artikel finden Sie in der ersten Ausgabe des Silver Economy Report: Wirtschaft – Forschung – Trends
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