Unter dem Motto “Wertschöpfung durch Kooperation” diskutierten am 15. Februar 2011 Vertreter verschiedener Tourismusregionen in NRW mit Dienstleistern aus dem Wellness-, Freizeit- und Fitnessbereich, dem Gastgewerbe und Experten aus der Gesundheitswirtschaft. Mit mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Veranstaltung bereits im Vorfeld ausgebucht. Zu den Gästen zählten auch Auszubildende, die sich über Trends im Gesundheitstourismus 50plus informierten.
Gesundheitstourismus im demografischen Wandel
Der Gesundheitstourismus in Deutschland wird in den nächsten Jahren vor allem durch den demografischen und den psychografischen Wandel bestimmt. Auf der einen Seite wird die Mehrheit der Reisenden 50 Jahre und älter sein, auf der anderen Seite setzt sich gerade in den mittleren Altersgruppen der Trend zu mehr Gesundheits-verantwortung und “Selfness” (aktive Optimierung der eigenen “Performance”: Gesundheit – Fitness – Leistungsfähigkeit – Aussehen) durch. Damit verändert sich nicht nur das Nachfrageverhalten, sondern durch das deutliche Anwachsen des zweiten (privat finanzierten) Gesundheitsmarktes auch die Angebotsstruktur. Die hochkarätig besetzte Fachkonferenz in Köln zeigte, wie sich Verbände, Kommunen und Unternehmen auf den demografischen Wandel einstellen und mit welchen innovativen Angeboten gerade auch ältere Gesundheitstouristen und Medizintouristen aus dem Ausland für Destinationen in NRW gewonnen werden können
Elisabeth Slapio, Geschäftsführerin der IHK, eröffnete die von Klaus Strippel, BestAge Consulting, moderierte Veranstaltung mit einem kurzen Grußwort, in dem sie die Bedeutung Kölns als eines der führenden Medizinzentren Europas hervorhob. Die enge Verzahnung von Forschung, Spitzenmedizin, Hotellerie und Tourismus gewinnt auch in Hinblick auf internationale Märkte wie Russland, Indien oder die Arabischen Golfstaaten an Bedeutung. Aber auch im Segment “Altersmedizin” hat sich Köln, so Elisabeth Slapio, unter anderem mit dem Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns, dem Zentrum für Gesundheit der Sporthochschule Köln und dem Kooperationsprojekt „Gesundheit für Generationen“ der HealthRegion CologneBonn e.V. bereits hervorragend positionie.
Den vollständigen Bericht finden Sie hier: skdemographic-Netzwerk
