25. Mai 2011
17. Mai 2011
19. März 2011
20. Februar 2011
12. Februar 2011
Die deutsche Gesellschaft altert, 2025 werden voraussichtlich ein Drittel der Deutschen über 65 sein. Das hat Konsequenzen für unsere sozialen Sicherungssysteme, den Arbeitsmarkt, das Gesundheitswesen. Es besteht ein hoher Bedarf an wissenschaftlicher Information und zuverlässigen Daten für Politik, Wirtschaft, sozialstaatliche Akteure und jeden Einzelnen.
Rostock ist seit einigen Jahren mit dem Max-Planck-Institut für demografische Forschung, der Profillinie “Aging Science and Humanities” der Universität Rostock, dem Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels, dem von der Bundesregierung geförderten Demenzzentrum und vielen weiteren Aktivitäten ein international sichtbarer “Leuchtturm” der Altersforschung.
In der Reihe “Denkwerkstatt Demografie” stellen das Max-Planck-Institut für demografische Forschung und die Universität Rostock jetzt aktuelle Forschungsergebnisse zur Altersforschung vor, die eine große Relevanz für die Zukunft unserer Gesellschaft haben.
Themen 2011
Dienstag, 1. März 2011
Rente mit 70plus? Wege zu einer generationengerechten und nachhaltigen Altersvorsorge.
Dienstag, 5. April 2011
Fremde Welten? Herausforderungen der gesellschaftlichen Integration deutscher und ausländischer Jugendlicher in der Bundesrepublik.
Dienstag, 17. Mai 2011
Biologie und Demografie der Langlebigkeit
Donnerstag, 30. Juni 2011
Gehen uns die Akademiker aus? Bildungspolitische Herausforderungen der alternden Gesellschaft
Zu den Veranstaltungen wird persönlich eingeladen.
Interessierte wenden sich bitte an: rintelen@rostockerzentrum.de
Link: Rostocker Zentrum zur Erforschung des demografischen Wandels
9. Januar 2011
3. November 2010
Pimp up your Silver Age
Ältere Zielgruppen als Wachstumsmotor für den Fitness- und Gesundheitsmarkt
Gesundheit und Fitness sind schon lange keine Domäne der Jugend mehr. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels entwickeln sich Best Ager und Senioren zu den neuen Stars der Fitness-, Wellness- und Gesundheitsbranche. Damit stellen sie nicht nur die Anbieter vor neue Herausforderungen, sondern ermöglichen auch interessante Kooperationen im Gesundheitsmarkt.
Ruth Frith war der Star der World Masters Games, 2009 in Sydney. Unter 28.000 Athletinnen und Athleten verbesserte sie mit 4,0m den Weltrekord im Kugelstoßen und gewann die Goldmedaille. Das Besondere: Ruth Frith war 74 Jahre, als sie das erste Mal an der Master Games teilnahm und 2009 die einzige Teilnehmerin in der Altersklasse „100 bis 104 Jahre“. Das könnte sich bald ändern: Die Anzahl der Centenarians, wie die Hundertjährigen in der Altersforschung genannt werden, steigt kontinuierlich und mit ihr die Erkenntnis, dass auch in hohem Alter noch (fast) alles möglich ist. Doch auch wer nicht den nächsten Weltrekord anstrebt, hat gute Chancen, das hohe Alter bei guter Gesundheit zu erleben.
Die „gewonnenen“ Jahre
2009 veröffentlichte die von der Bundesregierung beauftragte Akademiengruppe „Altern in Deutschland“ ihre Empfehlungen zu den Chancen und Herausforderungen des demographischen Wandels. Die wichtigste Erkenntnis: „Altern ist individuell“ und die Art wie wir altern hängt in weit größerem Maße von den äußeren Lebensumständen und dem individuellen Gesundheitsverhalten ab, als bisher bekannt war. So zeigen repräsentative Langzeitstudien, dass allein durch die Veränderung der Lebensgewohnheiten Erkrankungen wie Altersdiabetes, koronare Herzkrankheit oder Schlaganfall um 70–90% vermeidbar wären. Mit 60 Jahren kann ein Mensch heute chronisch krank oder auch kerngesund sein. Gesundes Altern wird damit zur individuellen Lebensaufgabe und verstärkt den Trend zu Prävention und Selbstverantwortung.
Medical Wellness: Wertschöpfung durch Kooperationen
Auf diesen Trend antwortet auch das relativ neue Segment „Medical Wellness“, das die Grenzen zwischen Wellness, Prävention und medizinischer Rehabilitation schwinden lässt und zu einer wachsenden Nachfrage nach hochwertigen Produkten und komfortorientierten Dienstleistungen führt. Nach einer aktuellen Studie, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) 2007 in Auftrag gegeben wurde, werden bis 2035 für das Segment „Pflege & Gesundheit“ ein Zuwachs von rund 37 Prozent, für Reisen und Tourismus rund 13 Prozent und für den bisherigen Nischenmarkt „Wellness“ ein Zuwachs von 2,8 Prozent erwartet (). Roland-Berger-Studie „Wirtschaftsfaktor Alter“Vor diesem Hintergrund entwickelt sich Medical Wellness seit einiger Zeit zu einem der interessantesten Wachstumsfelder nicht nur im 50plus Markt. Von der Kombination aus Prävention, Gesundheitsförderung, Wellnessangeboten und medizinisch indizierter Reha profitiert vor allem der Gesundheitstourismus und eröffnet neue Chancen für Kooperationen mit regionalen Anbietern.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier: www.skdemographic.com