Anlässlich der Gamescom in Köln hat der Hightech-Verband BITKOM in Kooperation mit der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft DeloittePrüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte eine Studie über die Entwicklung von Computer- und Videospielen. „Spielend unterhalten – Wachstumsmarkt Electronic Games“ zeigt, dass immer mehr Menschen sich für digitale Spiele begeistern, die sich nicht als Gamer bezeichnen würden. Das Interessanteste: Im Durchschnitt werden die Spieler älter und weiblicher! Neben Partyspielen sind auch digitale Gelegenheitsspiele, sogenannte Casual Games, weiter auf dem Vormarsch. Vor allem aber wächst der Bedarf an Serious Games, bei denen Lernen und Wissensvermittlung im Vordergrund stehen und die beispielsweise bei der Ausbildung und im Bereich der Reha gerade auch bei älteren Patienten bereits erfolgreich eingesetzt werden.
Hintergrund
Im Jahr 2009 wird die Branche mit Konsolen sowie Spielprogrammen für Konsolen und PCs gut 2,7 Milliarden Euro umsetzen. Auf dem hohen Niveau von 2008 kann der Games-Markt in Deutschland damit noch einmal um einen Prozentpunkt zulegen. 2008 war der Umsatz um 17 Prozent gestiegen, 2007 gar um 29 Prozent. Durch die hohen Wachstumsraten in den vergangenen Jahren ist die Spielebranche auch wirtschaftlich zu einem bedeutenden Faktor der Medienindustrie geworden.
Die kostenfreie Studie kann heruntergeladen werden auf http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338_60729.aspx.