Das Netzwerk für Männergesundheit ist ein Zusammenschluss von Fachleuten aus unterschiedlichen beruflichen und thematischen Feldern sowie von Institutionen, die sich im Bereich Männergesundheit engagieren. Im Fokus der Netzwerkarbeit stehen Themen der Jungen- und Männergesundheit, worunter die körperliche, psychische und soziale Gesundheit von Jungen und Männern aller Lebensalter verstanden wird. Das Netzwerk ist nach eigenen Angaben unabhängig, nichtkommerziell organisiert und wird weder von Pharmaunternehmen gesponsert ioch durch öffentliche Mittel bezuschusst. Zur Zeit sind im Netzwerk rund 100 Mitglieder aus den Bereichen Medizin, Forschung, NGOs wie ProFa, Gesundheitsförderung, Ämter, Verwaltung aktiv engagiert.Das Netzwerk gibt einen Newsletter heraus, über den Sie sich auf der Webseite anmelden können.Link: netzwerk-maennergesundheit
 
Netzwerk Männergesundheit gegründet
Der fünfzigste Geburtstag: Krise oder Neuanfang?
Im Deutschland Radio (dradio) wurde am letzten Freitag eine spannende Diskussion rund um den 50. Geburtstag ausgestrahlt. Der Titel: Nicht mehr jung und deshalb alt? Der 50. Geburtstag. Teilnehmer waren unter anderem die Kölner Patientenberaterin Beatrice Braunisch, die eine Woche vorher ihren 50. Geburtstag feierte, und der ehemalige Hochspringer Carlo Thränhardt aus Köln. Live zugeschaltet war unter anderem die bekannte Sprachforscherin Silvia Bovenschen, die vor kurzem ihr (sehr lesenswertes) Buch “Älter werden” veröffentlichte.Vielleicht kennen Sie das auch: Pünktlich mit dem 50. Geburtstag wird Bilanz gezogen. Wo stehe ich? Was habe ich erreicht? Möchte ich wirklich die nächsten 15 Jahre noch die gleiche Arbeit machen. Oder doch lieber etwas Neues wagen und allen zeigen, was wirklich in mir steckt? Auch der Auszug der Kinder wird häufig als einschneidendes Ereignis erlebt, das Paare ganz neu herausfordern kann. Um diese Themen geht es in der Diskussion, aber auch darum, wie wir damit umgehen, dass die körperliche Leistungskraft nachlässt und wir in der Lebensmitte äußerlich weder mit Zwanzigjährigen konkurrieren wollen noch müssen.
Aber wie weit lassen wir uns dabei von dem Blick der Anderen beeinflussen? Welchen Einfluss haben gesellschaftliche Altersbilder auf unser Selbstwertgefühl und gibt es heute noch Mode für Fünfzigjährige? Spannend auch die Diskussion um das Thema “Gelassenheit”. Während in jungen Jahren die Leidenschaft für neue Themen und interessante Menschen heftiger loderte, wissen wir heute meist ganz genau, was uns wirklich interessiert . Und vor allem, was uns gut tut und weiter bringt. Aufmerksamkeit statt Gelassenheit, Leidenschaft für die wirklich wichtigen Dinge statt Strohfeuer, die so schnell verlöschen, wie sie entzündet wurden? Engagement, wo wir gebraucht werden, Zurückhaltung, wo nur Energien verschwendet werden?
Teilnehmer der Diskussion:
Prof. Dr. Frieder R. Lang, Leiter des Instituts für Psychogerontologie, Universität Erlangen-Nürnberg
Carlo Thränhardt, Dreifacher Weltrekordhalter im Hochsprung
Beatrice Braunisch, Patientenberaterin in Köln
Silvia Bovenschen, Literaturwissenschaftlerin und Essayistin
Link: dradio
World Usability Day 2008 am 13. November
Der dritte weltweite Aktionstag für benutzerfreundliche Technikprodukte steht auch n diesem Jahr wieder unter dem Motto “Making Life Easy”. 2006 nahmen rund 40.000 Teilnehmer an den 225 Veranstaltungen teil, die in 175 Städten in 35 Ländern angeboten wurden und auch 2007 fanden mehr als 200 Events in 39 Ländern statt. In diesem Jahr sind für Deutschland insgesamt 11 Veranstaltungen in Berlin, Chemnitz, Darmstadt, Dresden, Hamburg, Hannover, Magdeburg, München, Rhein-Ruhr, Stuttgart und Weimar geplant.Woran liegt es, dass Verbraucher sich immer öfter von der Bedienung technischer Geräte überfordert sehen? Wer ist nicht schon einmal bei der Programmierung seines Handy oder DVD-Players verzweifelt oder hat entnervt den Einkauf im Online-Shop abgebrochen, weil schon die Anmeldung nicht funktioniert. Viele Kunden zweifeln in so einem Moment an ihren Fähigkeiten im Umgang mit moderner Technik, obwohl die meisten Probleme auf Fehler der Hersteller zurückzuführen sind: Sie entwickeln Geräte, Software oder Websites meist nur aus ihrer eigenen Sicht heraus – ohne sich in die Perspektive der Nutzer ihrer Produkte hineinzuversetzen und ohne sich Klarheit zu verschaffen, ob das, was sie auf der Basis ihres technischen Fachwissens gestaltet und konstruiert haben, vom Anwender auch wirklich nachvollzogen und verstanden werden kann.
Benutzerfreundlichkeit und Gebrauchstauglichkeit (Usability) von Produkten stehen daher im Mittelpunkt des World Usability Day, an dem Experten aus aller Welt darüber diskutieren werden, wie sie Hersteller bei der Entwicklung von Produkten unterstützen. Schließlich hat sich mittlerweile auch bei Unternehmen die Erkenntnis durchgesetzt, dass nicht nur Verbraucher von einem Design für alle profitieren: „In der Wirtschaft hat man inzwischen erkannt, dass die Marktfähigkeit und damit der kommerzielle Erfolg technischer Entwicklungen entscheidend von deren Benutzerfreundlichkeit abhängen”, so Karen Lindemann, Pressesprecherin des deutschen Berufsverbandes der Usability-Experten (GC-UPA) in einem Interview.
Link: world-usability-day
Tui Club Elan jetzt auch mit Flusskreuzfahrten
Mit dem Slogan “Das Leben gemeinsam genießen” richtet sich der Tui Club Elan an Reisende in der Lebensmitte, die Wert auf guten Service und Komfort legen. Die ausgewählten 3-5 Sterne Hotels verfügen in der Regel über eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, größere Zimmer und ärztliche Versorgung vor Ort. Auch der ärgerliche Aufschlag bei Doppelzimmern für allein Reisende entfällt in der Regel.“Fit in jedem Alter”
Das Club-Elan-Freizeitprogramm ist ganz auf Wellness und Fitness ausgerichtet. Vom Schnuppergolfen über Nordic Walking, Aqua Yoga, Gedächtnistraining, Malen, Meditation, Agilando-Tanzen is zu Tai Chi finden sich viele interessante Angebote für einen entspannten Urlaub. Gesundheits-Check, Apotheken und Ärzte in der Nähe der Hotels runden den Service ab. In diesem Winter geht es auf die Wanderinseln Griechenland, Zypern und die Türkei. Mit der Reihe TUI Maxima wurden jetzt neu auch Flusskreuzfahrten auf der Donau ins Programm aufgenommen.
Link: TUI Club Elan / TUI Maxima
“Mitten im Leben” – die neue Themenreihe von Erfahrung ist Zukunft
Die Initiative „Erfahrung ist Zukunft” der Bundesregierung startet im August
2008 die neue Themenreihe „Mitten im Leben”. Gesucht werden Menschen über 50 Jahre, die sich engagieren, weiterbilden oder eine Existenz gegründet haben. Auf dem Online-Portal vorgestellt werden positive Beispiele für ein aktives Alter: Vereine, die Alt und Jung zusammenbringen; Unternehmen, die über 50-Jährige fördern; ältere
Menschen, die sich engagieren oder ein Unternehmen gegründet haben oder
sportlich besonders aktiv sind. Interessierte können sich direkt über das Portal anmelden.
Link zur Initiative: erfahrung-ist-zukunft
Kreativwettbewerb für die Altenpflege
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem kreative Konzepte der Altenpflege gesucht werden. Konzepte können in den vier Kategorien”Moderne Altenpflege will gelernt sein.”,”Moderne Altenpflege macht den Alt-Tag lebenswert”, “Moderne Altenpflege verdient gute Rahmenbedingungen” und “Moderne Altenpflege wird für uns alle immer wichtiger” eingereicht werden. Teilnehmen können Pflegekräfte und Auzubildende der Altenpflege. Statt einer umfangreichen Präsentation können die Konzepte online als Textbeitrag, Video oder Foto eingereicht werden.
Der Kreativwettbewerb und weitere Festivals sind Teil der Kampagne “Berufsfeld: Moderne Altenpflege”, für die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen am
9. September 2008 den offiziellen Startschuss gibt. Kooperationspartnern der Kampagnesind die BAG Freie Wohlfahrtspflege e.V., der Deutsche
Pflegerat e.V., der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. und die
“Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA-Pflege)”.
Deadline für die Region Nord: 01. Oktober 2008.
Deadline für die Regionen Süd, West und Ost: 01. Dezember 2008
Link: die-moderne-altenpflege
“Vielfalt verbindet” vom 03.-05.09. in Dortmund
Unter dem Motto “Vielfalt verbindet” findet in Dortmund ein internationaler Kongress zum Thema “Die Künste und der Interkulturelle Dialog in europäischen Städten: Erfahrungen, Konzepte, Perspektiven” statt. Vorgestellt werden Konzepte, Strukturen, Modelle und Leitprojekte aus unterschiedlichen europäischen Städten und Regionen, Kulturkreisen und Gesellschaftsformationen, die für die interkulturelle Arbeit vor Ort beispielgebend sind. Erwartet werden rund 40 Referenten aus der deutschen und europäischen Politik- und Kulturszene aus mehr als 10 Ländern. Zugesagt haben Dr. Claus Leggewie vom Kulturwissenschaftliches Institut in Essen; Julie Hervé von EUROCITIES, Brüssel; Svetlana Acevic vom Forum der Kulturen Stuttgart e.V. und Asli Sevindim von der RUHR.2010. Zielgruppen sind ein interessiertes Fachpublikum in Deutschland und Europa. Der hochkarätig besetzte Kongress wird veranstaltet vom Kulturbüro der Stadt Dortmund, der Staatskanzlei des Landes NRW mit Unterstützung des Auswärtigen Amts. Kooperationspartner sind die Deutschen UNESCO-Kommission, die Kulturpolitischen Gesellschaft, die RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas, EUROCITIES und der Europarat.
Teilnahmegebühr: 90,- Euro
Link: kultur-macht-europa